In Italien haben die Messungen zur Badegewässerhygiene in den letzen Aprilwochen begonnen. In 14-tägigem Rhythmus werden mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. Dabei herrschen in Italien weitaus strengere Qualitätsanforderungen als in der restlichen EU. Das heißt, die Grenzwerte sind gegenüber der EU deutlich schärfer angesetzt. Dies trägt zur Sicherheit der Badegäste bei, führt jedoch deutlich öfter zu zeitweiligen Badeverboten. Im kürzlich erschienenen EU-Bericht zur Badegewässerhygiene in Europa wurden den italienischen Stränden überwiegend eine mit der EU-Richtlinie konforme Wasserqualität attestiert. 92,8 % der Küstenbadestellen erfüllten die nach der EU-Richtlinie zwingend einzuhaltenden Werte.
Anmerkung: Die zeitweise Sperrung von Badestränden hat nichts mit der Tankwagenexplosion in Viareggio zu tun!